Das „Nikobuch“

„Nikolassee – Häuser und Bewohner der Villenkolonie“

2., überarbeitete und erweiterte Auflage

von Henning Schröder und Hans H. Lembke mit einem Beitrag von Matthias Hoffmann-Tauschwitz

Mit 700 Abbildungen und 400 biografischen Anmerkungen.

ISBN 978-3-00-045432-5 – Ladenpreis 25 Euro

 

 

Auf 368 Seiten werden Angaben zu über 530 vor 1945 errichteten Häusern und Gebäuden und ihren Bewohnern in der einstigen Villenkolonie Nikolassee veröffentlicht.

Die 2. Auflage des „Nikobuchs“ will die erste von 2008 nicht ersetzen, sondern, wie damals angekündigt, ergänzen. In den Eingangskapiteln wird der Vortrag „Nikolassee in den Kinderschuhen“ von 1907 abgedruckt, der trotz seiner Veröffentlichung vor nun fast 110 Jahren in manchen Passagen recht aktuell erscheint und vergnüglich zu lesen ist.

Die Umschlagseiten bilden die, die Anfangsjahre der Villenkolonie prägenden, Bauwerke der Heimstätten-AG (HAG) ab: Auf der Titelseite die schlossartige „Rosenburg“ als zeitweiliges Direktionshaus, auf der Buchrückseite das „Geschäftshaus“ und das von ihr erbaute Bahnhofsgebäude am Hohenzollernplatz.

Beibehalten wurde das Kapitel über die HAG, jedoch erweitert um ihre Nachfolgerin, die Berliner Bodengesellschaft. Es schließen sich „Schlaglichter“ auf die vielfältige Architektur im Ortsteil an, die die Bauepochen bis 1945 mit jeweils markanten Bauwerken beschreiben. In diesem Zusammenhang ist es zu begrüßen, dass der Bezirk die Erarbeitung einer Ortserhaltungssatzung in Angriff genommen hat. Das auf den Seiten 43/44 abgedruckte, bereits 1911 beschlossene „Ortsstatut“ bildet dafür eine gute Grundlage. Ein solches Ortsstatut erscheint heute mehr als dringend!

Zwei zeitgenössische Rückblicke aus den Jahren 1941 und 1947 beschließen den einleitenden Textteil.

Der Hauptteil „Straßen, Häuser und Bewohner“ wurde, auch wegen der Erweiterung um die vor 1945 errichteten Wohngebäude, völlig überarbeitet: Viele, sehr viele neue Namen und Kurzbiografien – in Rahmen hervorgehoben – sind hinzugekommen. Auch das Erscheinungsbild vieler Häuser hat sich seit der 1. Auflage verändert, so dass ein Großteil der Fotos neu aufgenommen wurde. Die Beschränkung auf das Siedlungsgebiet der einstigen Villenkolonie Nikolassee wurde weitgehend beibehalten. Eine Erweiterung um die zusätzlichen Gebiete des heutigen Steglitz-Zehlendorfer Ortsteils Nikolassee, die weitgehend im 2. Band der „HAG-Triologie“ enthalten sind, würde den Umfang des Buches sprengen und die von vielen Lesern der Erstauflage geschätzte Handlichkeit des Buches im wahrsten Sinne des Wortes erschweren.

Ein kurzer Blick auf „Neu-Nikolassee“ und die landschaftlichen Besonderheiten des Ortsteils sowie ein umfangreicher Registerteil beschließen das Buch.

 

Erhältlich bzw. zu bestellen in jeder Buchhandlung oder beim Herausgeber henning(at)schroederniko.de

 

>