Schlachtensee-Ost

 

Eitel-Fritz-Straße bis Niklasstraße

 

Das „Kernstück“ der HAG-Villenkolonie Schlachtensee-Ost bildet die Besiedlung rund um den Eitel-Fritz-Platz, der lange Zeit ein kleines Nahversorgungszentrum bildete, das in den 1960/1970er Jahren langsam verschwand. Bemerkenswert ist, dass weder die Eitel-Fritz-Straße noch die Joachimstraße in der NS-Zeit umbenannt wurden und bis heute ihre angestammten Namen aus der Gründungszeit der Kolonie behalten haben. Ab 1905 bis zur Einweihung der „Westschule" in der Tews/Wasgenstraße Ende 1927 gab es in einem barackenartigen Bau an der Ecke Eitel-Fritz/Niklasstraße die 3. Gemeindeschule Zehlendorf (s.Kartenausschnitt).

 

 

Nr. 1, erbaut 1896 von der HAG, Erstbesitzer Rechtsanwalt Heinrich Barkow

Nr. 2, Mehrfamilienhaus, erbaut um 1910 für Rechnungs-Rat Bruno Bock

Nr. 2a (früher 2), erbaut 1896 von der HAG, Erstbesitzer Rittmeister a.D. Eugen von Oertzen

Nr. 3, erbaut 1896 von der HAG/Rudolf Denck, Erstbesitzer Haupt-Kassenkontrolleur Fritz Genske

Nr. 4, erbaut vor 1897 von der HAG, Schmelzer’sches Haus, Gymnas.-Director a.D. Carl Schmelzer –zerstört und neu bebaut

Nr. 5, erbaut vor 1897 von der HAG/Rudolf Denck, Erstbesitzer Maler Julius Douzette

Nr. 8, erbaut um 1898, Erstbesitzer Landtagsstenograph Otto Höft, baulich verändert

Nr. 7 (rechts), erbaut um 1902 für die Kaufleute Erich und Wilhelm Pflaume, baulich stark verändert, Nr. 9 (links), von 1900–1945 Eis- bzw. Luftschutzkeller (mit 1 m starken Grundmauern), nach dem Krieg zweimal bebaut

Nr. 11, erbaut vor 1897 von der HAG, Erstbesitzer Eisenbahn-Sekr. Emil Dolfuß

 

Nr. 12, erbaut um 1901 für den Gastwirt Peter Müller

Nr. 14, erbaut um 1901 von Fr. Schirmer für den Schlächtermeister Robert Wegener

 Eitel-Fritz-Platz: links Nr. 14, rechts Nr. 15

Nr. 18, erbaut um 1900 von der HAG, Erstbesitzer Kgl. Oberlehrer Dr. phil. Friedrich Freiherr von Wangenheim-Winterstein

Nr. 20, erbaut um 1901, Erstbesitzer Rentier Benno Schultz

Nr. 21, erbaut um 1899 von der HAG, Erstbesitzer Oberlehrer und Violoncellist Kurt Niemeyer

Nr. 22, erbaut um 1902/03 von der HAG, Erstbesitzerin Pastorenwitwe F. Hubert

Nr. 23, erbaut um 1899 von der HAG, Erstbesitzer Ger.-Sekr. Karl Paesler

 

Nr. 25, erbaut um 1899 von der HAG, Erstbesitzer Kfm./Redakteur/Zeitungs-Verlag J. Hausdorff

Nr. 27 Ecke Joachimstraße, erbaut von der HAG um 1899, Erstbesitzer Ing. Oskar Thraenhart, rechts Ansicht von der Joachimstraße

Blick von der Bergengruen- in die Joachimstraße

Joachimstraße 1, erbaut um 1929 für den Amtmann Hans Bonde

Eitel-Fritz-Straße 29 Ecke Joachimstraße, erbaut um 1911, Erstbesitzer Kfm. Maximilian Kosmowski

Nr. 31, erbaut um 1905/06 für den Kfm. August Poschmann

Nr. 35 Ecke Niklasstraße, erbaut um 1903, Erstbesitzer Gymn.-Oberlehrer Dr. Fritz Günther

   
 

Nr. 36–42 Ecke Niklasstraße, 1905–1943 Standort der 3. bzw. später 2. Gemeindeschule, heute Reihenhäuser mit Nr. 34

 

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