Zehlendorf-West

 

 

 „Fürstenviertel“: Gilgestraße

 

Die ab 1911 bebaute ursprüngliche Dessauerstraße, benannt nach dem „Alten Dessauer“, dem preußischen Feldmarschall Fürst Leopold I. von Dessau Anhalt (1646–1747), zweigt vom östlichen Abschnitt der Niklasstraße ab und endet in einem Wendehammer vor der Potsdamer Chaussee. In der NS-Zeit erhielt sie den Namen Boeckelweg (Otto Böckel [1859–1923], Bibliothekar, Volksliedforscher und antisemitischer Politiker) und 1945 ihren heutigen Namen nach dem Fluss und Ort am Kurischen Haff.

 

Nr. 3, erbaut 1925/26 für Otto Braun, Preußischer Ministerpräsident, und Gedenkstein am Wendehammer

Nr. 8, erbaut 1936/37 für Reichsbankdirektor Karl Blessing

 

Nr. 16, erbaut um 1911 von Sepp Kaiser für Dir. Josef Poppo

 

Nr. 13/15, erbaut um 1911 von Christian Baumüller in Batz & Baumüller, Mannheim für Bankier Dr. Hjalmar Schacht, neu bebaut

   
  Blick in die Gilgestraße Richtung Niklasstraße  
   

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