Zehlendorf-West

 

 

„Fürstenviertel“: Kaunstraße

 

Die ab 1909 bebaute, vom heutigen Mexikoplatz in einem Wendehammer vor der Potsdamer Chaussee endende Straße war ursprünglich nach dem Generalfeldmarschall Kurt Christoph von Schwerin (1684–1757) benannt. In der NS-Zeit erfolgte die noch heute geltende Umbenennung nach dem in der Nr. 25 wohnenden Komponisten Hugo Kaun (1863–1932).

 

Blick um 1919 auf die Häuser (von rechts) 2, 4, 8, 10 und 16

Nr. 1/1a mit Urselweg 1, Mehrfamilienhaus, erbaut um 1938 von Georg Becker, Erstbesitzer Bosch-Hilfe/Robert Bosch GmbH

Nr. 2 (rechts), erbaut um 1910 von und für Carl Steiner, und Nr. 4 (links), erbaut 1909 von Max Werner für den Kgl. Brandinspektor a.D. Heinrich Rohnstock

Nr. 3, erbaut um 1909, Architekt Otto Schirmer, Ausführung Fritz Schirmer, für Rentier Johannes Groß

Nr. 5, erbaut um 1924 für Wwe Frieda und Sohn Viktor Wendt, Reg.- und Baurat

Nr. 6, erbaut 1957/58 von Paul Baumgarten für den Komponisten Boris Blacher – Baudenkmal

Nr. 8, erbaut um 1910 von Ernst Rossius vom Rhyn, Bildhauerarbeiten von Georg Lehmann-Wienbrack, für Arthur Heß, Verlagsdirektor – baulich verändert

Nr. 11, Landhaus Schreiber, erbaut um 1908 von und für Martin Schreiber

 

Nr. 21, Villa Schlüter, erbaut um 1908 von und für Georg Schlüter

 

Nr. 22/24, erbaut um 1914/15 für Dir. Friedrich Treier

Nr. 25, erbaut 1913 von Otto Paulini für den Komponisten Hugo Kaun – Baudenkmal

Nr. 33, erbaut 1913/14 von Paul Mebes und Paul Emmerich für den Kfm. Adolf Kabel – Baudenkmal

Nr. 34, erbaut um 1913 für den Kfm./Bankier Wilhelm Paetsch

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