Zehlendorf-West

„Dichterviertel“: Kleiststraße

Die Straße wurde von der Zehlendorf-West Terrain-AG angelegt und führt von der Lima- zur Fischerhüttenstraße. Das Berliner Adressbuch nennt ab den 1923 bis 1943 den Generalfeldmarschall Friedrich Emil Ferdinand Heinrich Graf Kleist von Nollendorf (1763–1823) als Namensgeber, doch dürfte in Anbetracht der Nachbarschaft die Benennung nach dem Dichter Heinrich von Kleist (1777–1811) erfolgt sein. Die beiden ersten Häuser wurden um 1907 errichtet.

 

 

Nr. 2 Ecke Limastraße, Konditorei und Café, erbaut um 1910 für den Bäckermeister August Haberer – baulich stark verändert

Nr. 4, erbaut um 1914/15 für Dr. med. Georg Kühnemann

Nr. 6, erbaut um 1906/07 für den Privatier Franz Sarre

Nr. 7, Densch’sches Haus, erbaut um 1906/07 von und für den Architekten Arthur Densch

Nr. 8, erbaut um 1912 von Paul Poser für den Geh. Ober-Regierungsrat Franz Wiehler

Nr. 9, erbaut um 1924 für Bankdir. Otto Schweitzer

     

Nr. 12 Ecke Schillerstraße, erbaut 1907 für den Hutfabrikanten Julius Weiß

Nr. 15, erbaut um 1911 von Otto Berlich für Bankdir. Albert Wergin

Nr. 17, erbaut 1909/10 von Friedrich Last für Dir. A. Arndt, Umbau 1914 von Walther Grothe – Baudenkmal

     

Nr. 21, erbaut um 1913 von Erich Blunck für Prof. Dr. Alexander Amersdorffer – Baudenkmal

Nr. 23, erbaut um 1910 für den Chemiker Dr. Alfred Dilthey

Nr. 24, erbaut um 1911/12 für Fabrikant Karl Nuese

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