Schlachtensee-West

 

Nördliche Palmzeile

 

 

Die Palmzeile nördlich der heutigen Spanischen Allee war bis 1939 ein Teil der Waldemarstraße (1930 neu nummeriert), wurde dann mit der südlich der Spanischen Allee in der Villenkolonie Nikolassee gelegenen Gertrudstraße zusammengefasst und erhielt ihren heutigen Namen (mehr und Ansichten der südlichen Palmzeile hier).

 

Nr. 19 (früher Waldemarstr. 105, später 85), Asch’sches Haus, erbaut 1901/02 für den Kfm. Eugen Asch

Nr. 21 (früher Waldemarstr. 103, später 83), Oettingsches Haus, errichtet 1899 von der HAG (Holzhaus, Architekt Max Krieg) für den Berliner Zichorien-Fabrikanten Richard Oetting – um 1938 abgerissen, Grundstück parzelliert und neu bebaut, Architekt Otto Rauter

Nr. 24 (früher Waldemarstr. 86), Schliebensches Haus, erbaut um 1901 von der HAG für den Berliner Weinhändler Walter Schlieben

Nr. 26/40 (früher Waldemarstr. 84–80, später 80), Vorgängerbau erbaut 1908/09 für Gen.-Konsul Hugo Müller (links, Ansicht von 1921), danach Umbau (rechtes Bild, Ansicht von der Wasgenstraße um 1932) durch den neuen Eigentümer Landrat Dr. Otto Bormann (Hauptaktionär der Julius Pintsch AG, später Pintsch-Bamag) – ab den 1950er Jahren Leerstand, abgerissen und um 1965 von der Gagfah mit Reihenhäusern bebaut

Nr. 27 (links, früher Waldemarstr. 101, später 81), erbaut 1901/02 von Robert Kleinau; Erstbesitz Breulsches Haus, Kunstdrechsler Justus Breul – mit ehem. Gärtnerhaus (heute Nr. 29) zum Nachbarhaus Nr. 29

 

Nr. 31 (früher Waldemarstr. 99, später 79), Linzsches Haus, erbaut von der HAG 1899 für den Privatgelehrten Hugo Linz (HAG-Projektzeichnung)

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