Parallelstraße

Die Parallelstraße verlängert die Teutonenstraße unter den Stadtbahngleisen hindurch und führt in einer Linkskurve zum denkmalgeschützten S-Bahn-Unterwerk Nikolassee. Vor dem Bau des Autobahnzubringers 1939 verlief sie parallel zur Wannseebahn – daher seit 1925 der Name – und mündete durch einen Tunnel unter den Wannseebahngleisen in die tiefer gelegenen Borussenstraße in Höhe der Treppe zur Paul-Krause-Straße. Im Zuge des Autobahnbaus wurde sie in Richtung Stadtbahntrasse verschwenkt und der Straßentunnel zur Borussenstraße beseitigt. Heute bildet der von der Parallelstraße abgehende Fußgängerweg mit einer Treppe unter der S-Bahn die einzige direkte Verbindung zum „Krausedreieck" Münchow-/Borussen-/Paul-Krause-Straße und zu den Wasserwerken Beelitzhof.

 

Hier führte vor dem Autobahnbau die Teutonenstraße in die befahrbare Parallelstraße durch einen Tunnel zur Borussenstraße; links der ehemalige Kohlenplatz.

Hinter der Eisenbahnbrücke links: Parallelstraße 1, das einzige von drei Eisenbahner-„Beamtenwohnhäusern“ „auf dem Berg“, das nach dem Bau der Autobahn übrig blieb. Für die abgerissenen Häuser wurde an der Spanischen Allee 113 und Ernst-Ring-Straße 11 Ecke Altvaterstraße Ersatz geschaffen.

links: gepflasterte Parallelstraße zum Gleichrichterwerk, im Hintergrund das Haus Münchowstraße 1; rechts namenloser asphaltierter Fußgängerweg vorbei an Lauben zur S-Bahnunterführung Richtung Wannsee mit Treppe zur Borussenstraße.

Parallelstraße 2: denkmalgeschütztes Gleichrichterwerk mit Wohnungen der S-Bahn, erbaut 1927/28 von Richard Brademann

Blick auf die Stadtbahn- (stadteinwärts)/ Fernbahnbrücke über der Parallelstraße Richtung Alemannen-/ Teutonenstraße heute

 

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