Schlachtensee

 

Der Seeschlag: Schlickweg

Die um 1900 im Seeschlag angelegte Brunnenstraße erhielt ihren Namen wahrscheinlich aus der Tatsache, dass hier der erste Brunnen im Siedlungsgebiet angelegt wurde. Sie verbindet die Straße Am Schlachtensee mit der Klopstockstraße und mündet in die Terrassenstraße. 1939 wurde sie nach Stefan Graf Schlick (1487–1526) benannt, dem Begründer des Silberbergbaus in Böhmen, und behielt diesen Namen auch nach 1945.

 

Blick von der Straße Am Schlachtensee in den Schlickweg;

rechts im Vordergrund Haus Nr. 2

Nr. 1 (Brunnenstr. 1), erbaut um 1935 für Kfm. Dr. Reinhold Koenig

Nr. 2, erbaut um 1935/36 für Geschäftsführer Otto Bernotat

Nr. 3 (bis 1913 Brunnenstr. 2), erbaut um 1901 für Rudolf Backhaus, Hofrat im Auswärtigen Amt

Nr. 4, erbaut um 1935, Erstbewohner Dr. med. Walther Miemitz
 

 

Nr. 6 (Brunnenstr. 2), Haus Mohrbutter, Wohnhaus und Ateliergebäude, erbaut 1912/13 von Hermann Muthesius für den Kunstmaler/Kunstgewerbler Prof. Alfred Mohrbutter – Baudenkmal (kaum einsehbar)

Nr. 8 (ab 1936, anfangs Brunnenstr. 1, ab 1914 Nr. 4), erbaut um 1910 für den Kunstmaler Johannes Rudolphi

Nr. 11, erbaut um 1913 von Ernst Weinschenk für Kfm. Julius Lemmel – neu bebaut

Nr. 12 (Brunnenstr. 5, ab 1914 Nr. 8), Haus de Burlet, Wohnhaus, erbaut 1911 von Hermann Muthesius für den Kaufmann Albert de Burlet – Baudenkmal

Nr. 13 (Brunnenstr. 10, ab 1914 Nr. 13), Wohnhaus, erbaut 1903/04 von und für Richard Schultze, Geh. Regierungs-Oberbaurat – Baudenkmal

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