Spanische Allee

(früher Wannseestraße, Nummerierung wie heute, bis 1925 Viktoriastraße)

ab Breisgauer Straße bis Potsdamer Chaussee

 

Nr. 27 (bis 1925 Viktoriastr. 61)/Ecke Niklasstraße, Sommerhaus, erbaut 1901/02 für den Kfm./Bücherrevisor Julius Marcuse – Schlachtensee-Ost

Nr. 23 (bis 1925: Viktoriastraße 67), Villa Felicitas, Beyrich’sches Haus, erbaut 1898/99 für die Rentiere Marie Beyrich, verw. Oberstleutnant – Schlachtensee-Ost

Nr. 19 (bis 1925: Viktoriastraße 71), Faust’sches Haus, erbaut um 1900/01 für den Kfm. Moritz Faust – Schlachtensee-Ost

Nr.  18–70/Tewsstraße 1–21/Wasgenstraße 15–47/Guntersblumer Weg 1–22, 24/28, Reichsbeamtensiedlung, erbaut 1923/24 von Mebes und Emmerich. Linkes Bild östliches Stirngebäude, Nr. 18, Straßen- und (rechts) (Garten-)Innenansicht; die Siedlung wurde im Zweiten Weltkrieg z.T. erheblich beschädigt (s.a. Tews-/ Wasgenstraße) und wieder aufgebaut – Denkmalbereich

Nr. 14–16 (bis 1925: Viktoriastraße 42–46), später 10–12. Links (Nr. 12): zwei Gebäude, erbaut vor 1897 für Wilhelm Alex, ab 1900 Vorläufer („Altes Sanatorium“), dann Teil des Sanatoriums Schlachtensee (Dr. med. Julius Weil, anfangs mit Dr. Salo Unger), 1976 abgerissen. Rechts (Nr. 10): Sanatorium Schlachtensee, erbaut 1904/05 von Arthur Biberfeld (gemeinsame Leitung von Dr. Weil mit Dr. Karl Kroner und Dr. Erich Stern, danach Dr. Ilja Wolpert), Ansicht um 1912; „nach Arisierung“ SS-Hygieneinstitut (1987 abgerissen).

Beide Gebäudekomplexe wurden 1946 vom Krankenhaus Hubertus übernommen und im Verlauf der Modernisierung mit den Häusern Nr. 14 und 16 (beide 1987) abgerissen, heute Teil von dessen Gelände Spanische Allee 10–14 (einschl. Grundstück Nr. 16)/Kurstraße 11 – siehe auch Breisgauer Straße und Kurstraße.

   
 

Nr. 8 (Viktoriastr. 52) erbaut 1901/02 für den Privatier Anton Stöhr – abgerissen und neu bebaut

 

Nr. 9–11, erbaut 1927/28 für den Steuer-Obersekretär Bruno Jagdt (Nr. 9) und Prokuristin Kuthi Feldmann (Nr. 11) – Schlachtensee-Ost

Nr. 5–7, erbaut 1925/26 für den Postinspektor Bruno Thoms (Nr. 5) und Chemiker Dr. phil. Carl Stiepel (Nr. 7) – Schlachtensee-Ost

Nr. 6, erbaut 1924/25 für den Kfm. Karl Wittstock

 

Nr. 4, erbaut 1924/25, Eigentümer ab 1926 Kfm. Herbert Ebell

Nr. 1–3, erbaut 1925/26 für den Prok. Ernst Thiele – Schlachtensee-Ost

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